Historische Grabsteine

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Nach der Restaurierung von zwei historischen Grabsteinen wurden diese nun an ihren neuen Platz verbracht. Unter dem Vordach der Friedhofshalle sollen sie nun die nächsten Jahrzehnte verbringen und sind dabei vor der Witterung geschützt. Willi Göbel, Horst Göbel, Werner Lieberum und Gerhard Schiffer sorgten dabei für einen sicheren Stand der zentnerschweren Steine.

Kreisfreiwilligentag in Breitau 2020

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Spielgeräte abreißen, Zäune niederreißen, Wege entfernen, Bäume zurückschneiden. Dies waren die ersten Arbeiten, die im Rahmen des 13. Kreisfreiwilligentages auf dem Spielplatz am Dorfgemeinschaftshaus in Breitau stattfanden. Grund war aber nicht die blanke Zerstörungswut, sondern vielmehr wurden Vorarbeiten für den neuen Feuerwehrspielplatz getroffen. Dieser soll mehr als doppelt so groß werden, wie der alte Spielplatz. Um dies zu erreichen, wurden zwei nicht mehr bewirtschaftete Gärten dem Spielplatzgelände zugeschlagen. Die in den Gärten noch vorhandenen Infrastruktur in Form von Wegen und Zäunen musste natürlich entfernt werden. Ebenso mussten die alten Spielplatzgeräte weichen, um Platz für die Neuen zu schaffen. Im Zuge dessen wurde auch gleich das auf dem Gelände befindliche Gartenhaus gründlich renoviert, sodass es den künftigen Spielplatzbesuchern zur Verfügung stehen kann. Insgesamt fanden sich in Breitau 22 Helferinnen und Helfer zusammen, die sich in drei Gruppen aufteilten. Gruppe 1 kümmerte sich um die Erdarbeiten, Gruppe 2 um die Zimmerarbeiten an der Gartenhütte und Gruppe 3 kümmerte sich um das leibliche Wohl. Die Arbeiten schritten gut voran, sodass alle Gewerke, bis auf ein paar Restarbeiten an dem Gartenhaus, bis 15 Uhr abgeschlossen werden konnten. Ortsvorsteher Lothar Asbrand zeigte sich beeindruckt von der starken Beteiligung und dankte den Teilnehmenden für die professionelle Umsetzung der Arbeiten. Ein großer Dank ging auch wieder an die Baumschule Walter, die mit schwerem Gerät und persönlichem Einsatz das Projekt unterstützte.

Der Schaftümpel

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Alljährlich im Monat Juni wurden am „Schaftümpel“ in Breitau Schafe gewaschen. Dazu wurde ein Damm aus Balken und Steinen errichtet, um die Ulfe auf über einen Meter Tiefe anzustauen. In drei Reihen standen neun Männer und Burschen bis zur Brust im Wasser, reichten die Schafe von Hand zu Hand und wuschen sie gründlich. Das Ulfewasser erwärmt im Gegensatz zu dem Wasser der Kressenteichquelle sehr schnell und ist als Weichwasser für alle Waschzwecke bestens geeignet.

Außerhalb dieser Zeit diente der Platz „Schaftümpel“ der Holzzimmerei. Viele Fachwerkgebäude sind dort von Zimmerleuten vorgefertigt worden.

Die Kressenteichquelle

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Die Kressenteichquelle des Wasserwerkes Breitau, weist Schüttungsschwankungen zwischen 48 und 900 l/s bei einem Mittelwert von 290 l/s auf. Das sind 17.400 l/m, 1.044.000 l/h und 25.056.000 l/d. Im Jahr entspringen somit 9.145.440.000 Liter oder 9.145.440 Kubikmeter der Kressenteichquelle. Würde man das ganze Wasser in einen Würfel füllen, so hatte dieser Würfel eine Kantenlänge von rd. 210 Metern. In Badewannen umgerechnet wären dies bei einer durchschnittlichen herkömmlichen Badewanne mit 150 Litern Volumen 60.969.600 Badewannen.

Das Quellwasser wird von hier aus nach Sontra, Nentershausen, Weißenhasel, Cornberg, Iba, Dens, Mönchhosbach und Lindenau verteilt. Überschüssiges Wasser verlässt das Wasserwerk und formt die Breitau, die bis zu ihrer Einmündung in die Ulfe ein Forellenparadies darstellt.

 

Neueinfassung der Quelle 1993

Im September 1993 übernahm die EAM-Wasserversorgung GmbH die Quelle samt Wasserwerk, Hochbehälter, Pumpstation und Rohrleitungssystem vom Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Der Quellfassungsbereich war zu diesem Zeitpunkt bereits seit 50 Jahren unverändert geblieben, sodass am 16. Januar 1993 die Sontraer Baufirma Laudemann damit begann die Quelle neu einzufassen. Dies sollte bis zum 04.03.1993 dauern und stelle die Baufirma vor große Herausforderungen. Während der Bauarbeiten musste die Baugrube mit bis zu acht Spezialpumpen, die jede bis zu 500 Kubikmeter pro Stunde schafften, von 2.300 Kubikmetern Wasserandrang in der Stunde befreit werden. Eigens für die Stromversorgung dieser Pumpen und anderen Geräts wurde ein 400 Kilowatt Trafostation installiert. Für die eigentliche Einfassung wurden bis zu neun Tonnen schwere Stahlbetonfertigschachtbauwerke in den Boden eingelassen. Anschliessend wurden neun Entnahmeleitungen in Form von 300 Millimeter starken Druckrohren installiert. Die gesamte Grube wurde zum Abschluss mit 1.800 Kubikmetern Basaltschotter aus Bransrode gefüllt, um Schweb- und Trübstoffe aus dem anfallenden Wasser herauszufiltern. Zum Schluss wurde der gesamte Bau noch mit ca. 30 Zentimeter Mutterboden abgedeckt. Rund 750.000 Deutsche Mark wurden in diese Baumaßnahme investiert.

 

Messeinrichtung Kressenteichquelle

In Breitau werden bis heute die Wasserstände analog mittels eines Schreibpegels kontinuierlich registriert (die Änderungen des Wasserstandes werden über ein Drahtseil mit Schwimmer und Gegengewicht in einem bestimmten Übersetzungsverhältnis auf eine Schreibfeder übertragen, die die maßstäblich verkleinerten Wasserstandsänderungen auf ein Diagrammpapier aufträgt, welches sich auf einer Schreibtrommel mit der eingestellten Umlaufzeit dreht) und mittels einer Bezugskurve in Abflüsse umgerechnet.

Venturigerinne, Lattenpegel, Vertikalschreiber, Messsteg

 

Allmeroths Gasthaus

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Die älteste bekannte Ansichtskarte aus Breitau stammt aus dem Jahr 1907 und zeigt eine Dorfansicht von Süden her, die Breitauer Kirche und Allmeroths Gasthaus, das neben dem heute noch existierenden Anger stand. Dazu gesellt sich ein illustrierter Wandersmann und ein Gedicht:

Deine schattigen Täler, deine sonnigen Höh’n, deine klären Quellen, o wie schön wie schön! Deine frohen Lieder und dein starkes Geschlecht: Wo sonst, heimisches Dörfchen, ist alles so echt.

Allmeroths Gasthaus um 1907

Die Fotografien stammen von Oscar Tellgmann, Eschwege, Hofphotograph Seiner Majestät des Kaisers und Königs.

Mandolinen Verein

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Dass in Breitau das Singen und das Musizieren schon immer einen hohen Stellenwert hatte, beweist unter anderem, dass in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts ein Mandolinenclub bestand, der von Wilhelm Leimbach, einem berittenen Militärmusik-Dirigenten aus dem I. Weltkrieg im Range eines Unteroffiziers gegründet sowie geleitet und später dann von Georg Iba fortgeführt wurde.

Bericht des Ortsvorstehers zur Ortsbeiratssitzung vom 12. September 2016

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1. Stellungnahme der Verwaltung zu Anfragen und Anregungen aus der Sitzung des Ortsbeirats vom 25. April 2016.

Punkt 5: Reparaturen in Breitau:
Schaden wird überprüft und nach der zeitlichen Abfolge durch den Bauhof in Eigenleistung repariert.

Punkt 7: Frage nach 30 km/h-Zone in Breitau:

Es liegen dem Ordnungsamt keine weiteren Erkenntnisse vor, die die Notwendigkeit einer Geschwindigkeitsreduzierung in diesem Bereich begründen würde. Die Einrichtung einer Zonenbeschilderung ist in diesem Bereich ohnehin nicht zulässig.

Punkt 8:  Wasserentnahmestelle am Spielplatz Kromenweg für die Feuerwehr:

Seitens der Stadt wurde der Zaun am Kinderspielplatz im Kromenweg entfernt. Der neue Verlauf der Einfriedung wird so hergerichtet, dass das Feuerwehrfahrzeug ungehindert an den Kressenbach fahren kann, um im Brandfall zusätzlich Wasser aus dem Gewässer saugen zu können. Bauliche Maßnahmen sind in Abstimmung mit der unteren Wasserbehörde nicht vorgesehen.

Punkt 10: Ehrung von Otto Hollstein für langjährige Tätigkeit im Ortsbeirat.

Der Antrag muss in schriftlicher Form beim Magistrat der Stadt Sontra erfolgen, mit Begründung und Darlegung der Verdienste. Anschließend wird dem Magistrat die Ehrung vorgeschlagen, die dann an die Stadtverordnetenversammlung  zum Beschluss weiterempfohlen wird.

2. Der Bauhof verrohrte 10 m Graben oberhalb vom Friedhof für Parkplätze und Wendemöglichkeiten für Autos

3. Bei einem Ortstermin von Bürgermeister Thomas Eckhardt, Herrn Ens von der Stadtverwaltung und dem Ortsvorsteher Lothar Asbrand am Spielplatz am Kromenweg wurde über Veränderung des Zaunes vom Spielplatz und die Wasserentnahme beraten.

4. Vom RP in Kassel wurde der neue Regionalplan für Windkraftanlagen vorgestellt. Im Stadtgebiet ist nur Diemerode und Heyerode vorgesehen.

5. Auf der Struth und Entenkutte soll im Herbst von der Jagdgenossenschaft und der Stadt Sontra Wegebau durchgeführt werden. Zwischen den zwei Partnern gibt es noch unterschiedliche Meinungen über Kosten und Ausführung.